Niko – Ein Rentier hebt ab

niko-rentier„Niko – Ein Rentier hebt ab“ wurden etliche Preise und Auszeichnungen verliehen, so unter anderem auch das Prädikat „Besonders wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung. Der wundervolle Weihnachtsanimationsfilm hat sie alle verdient.

Niko hat einen großen Traum: Er möchte Fliegen lernen. Dagegen spricht nur eine Kleinigkeit: Niko ist ein Rentier. Das Flughörnchen Julius unterstützt ihn dennoch mit Leibeskräften. An einem Tag passiert ein Unheil: Niko lockt ausversehen ein Rudel Wölfe zu seiner Herde, welche den Angriff nur mit viel Glück überlebt. Niko macht sich schlimme Vorwürfe. Er beschließt, sich von seinen Artgenossen zu trennen, um mit Julius das geheime Land des Weihnachtsmannes aufzusuchen. Die Wölfe sinnen hingegen auf Rache und schmieden einen gemeinen Plan. Sie wollen den Weihnachtsmann finden und seine Rentiere fressen.

Die Kombination aus niedlichen Bildern, familienfreundlicher Unterhaltung und der Vermittlung von Werten geht voll auf. Niko meint, dass ihm das Leben die Rolle eines Außenseiters und Pechvogels zugeschrieben hat, doch auf seiner Reise wächst er an den Aufgaben, die sich ihm stellen, und lernt so seine individuellen Stärken kennen. Dabei knüpft er Freundschaften und erkennt, dass man gemeinsam jede Hürde nehmen kann. Das ist eine tolle Botschaft, die ganz hervorragend in die Weihnachtszeit passt.

viermuetzenUnser Fazit: „Niko – Ein Rentier hebt ab“ ist ein intelligenter Beitrag in der Reihe jener Weihnachtsfilme, die auch einen pädagogischen Mehrwert haben. Wer Kinder hat, kommt an Niko kaum vorbei. Doch auch für Erwachsene bietet die Produktion aus Finnland, Deutschland, Dänemark und Irland gute Unterhaltung, die bei einer Lauflänge von nur 79 Minuten ausgesprochen kurzweilig ausfällt. Technisch kann der Film locker mit amerikanischen Großproduktionen wie „Der Polarexpress“ mithalten.

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