Barbie – Zauberhafte Weihnachten

Schöne Bilbarbie-zauberhaftder, viel Geträller und eine familienfreundliche Weihnachtsbotschaft – „Barbie – Zauberhafte Weihnachten“ reiht sich in gewohnt kitschiger, aber unterhaltsamer Manier in die bekannten Erzählungen rund um die blonde Mattel Puppe ein.

Eigentlich wollten Barbie und ihre Schwestern Skipper, Stacey und Chelsea Weihnachten in New York verbringen, zusammen mit Freunden und Familie. Sie freuten sich auf Zoobesuche, Schlittschuhlaufen und jede Menge Shopping. Doch daraus wird nichts, denn ihr Flugzeug wird aufgrund eines aufkommenden Sturms umgeleitet; die Schwestern müssen wohl oder übel in dem kleinen, verschlafenen Örtchen „Tannenbaum“ unterkommen. Erst enttäuscht, dass sie nicht weiterreisen können, finden die vier schnell Gefallen an ihrem Notobdach, einer festlich geschmückten Lodge. Sie fahren Schlitten und liefern sich Schneeballschlachten, freunden sich mit den Dorfbewohnern an und machen Bekanntschaft mit einem Hund, der sie in eine fantastische, mit Geschenken gefüllte Hütte führt. Die Aufklärung über die magischen Präsente läutet wunderbar magische Weihnachtstage ein. Als Dank für ihre schöne Zeit stellen die Barbie-Schwestern ein eigenes Musical auf die Beine und erkennen, dass das Wichtigste ist, einander zu haben.

Natürlich kommt „Barbie – Zauberhafte Weihnachten“ nicht ohne die obligatorische bonbonbunte Optik aus; weil man weiß, was einen – oder besser: die lieben Kleinen – erwartet, tut dies der weihnachtlichen Stimmung jedoch keinen Abbruch. Gerade in der hektischen Vorfesttagszeit hat die Botschaft des Streifens von geschwisterlichem Zusammenhalt beinahe pädagogische Qualität. Da ist es besonders schön, dass endlich einmal alle Mädchen des Barbie-Clans gemeinsam auftreten, einschließlich der kleinen Skipper, die hier ihr Film-Debüt macht. Schade ist, dass Mimik und Gestik der Mattel-Puppen im Vergleich zu früheren Geschichten (z.B. „Barbie in: der Nussknacker“) eher hölzern daher kommen. Das mag mit den veränderten, womöglich Sims-geprägten Sehgewohnheiten der kleinen Zuschauer zusammenhängen, nimmt den Figuren aber etwas von ihrem Charme. Ganz großer Pluspunkt sind jedoch die vielen schönen Songs der Protagonistinnen, die so eingängig sind, dass sie – Achtung! – Nachsing- und Ohrwurmpotenzial haben.

viermuetzenUnser Fazit: „Barbie – Zauberhafte Weihnachten“ bietet eine gute Möglichkeit, Barbie-Fans während der Festtagsvorbereitungen getrost eine Weile vor dem Bildschirm zu parken. Gelungene Weihnachtsunterhaltung für kleine und ganz kleine Kinder.

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